Neue Anzeigenkampagne von Ökoland
Bereits in der November-Ausgabe von BesserEinkaufen sprachen wir mit Patrik Müller, Geschäftsführer von Ökoland, über den damals gestarteten Relaunch des gesamten Ökoland-Sortiments. Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und wir haben uns bei Patrik über den Fortschritt der Umstellung und die geplante Werbekampagneerkundigt. //gl
Patrik, im Biohandel 11/2009 sprachen wir über den Start desgroßen Relaunch für euer gesamtes Sortiment. Wie seid ihr damit vorangekommen?
Mittlerweile haben wir die Suppen und Eintöpfe, Würstchen im Glas und das Delikatess-Sortiment umgestellt. Das Tiefkühlsortiment, die Aufschnitte und die Stücksalamis werden voraussichtlich bis Ende März ebenfalls komplett umgestellt sein.
Wie kommt das neue Layout beim Handel und den Endverbrauchern an?
Von Anfang an hatten wir Einzelhändler und Endverbraucher in den Relaunch-Prozess eingebunden. Die Resonanz aus dem Handel und auch deutliche Umsatzsteigerungen signalisieren uns, dass wir mit der Gestaltung und auch dem neuen Ökoland-Qualitätsgebot auf dem richtigen Weg sind. Jetzt geht es darum, dies intensiv und offensiv an die Endverbraucher zu kommunizieren. Dazu brauchen wir die Unterstützung des Einzelhandels, dem wir dafür eine ganze Reihe von Werbemitteln und Werbemaßnahmen zur Verfügung stellen.
Habt ihr aktuell - insbesondere zur BioFach - weitere Überraschungen parat?
Aktuell zur Bio-Fach starten wir in Schrot & Korn und Eve unsere Werbekampagne „Ich schau genau hin, …“.Dabei werden wir gezielt unseren hohenAnspruch an Qualität und guten Geschmack unserer Produkte in den Fokus rücken. Als Models haben wir „echte“ Kundinnen und Kunden gewinnen können, die in der Werbekampagne für unsere Werte stehen.
Wie läuft die „Ich schau genau hin, ...“- Kampagne ab? Welche Intentionen stecken dahinter?
Die Anzeigen bestehen immer aus einer Serie von 2 oder 3 Drittelseiten. Auf der ersten Seite sehen die Leser lediglich den Augenausschnitt eines Gesichtes, das ist ungewöhnlich und schafft Aufmerksamkeit. Auf der oder den folgenden Seiten kommt dann die Marke Ökoland und ein Lieblingsprodukt der abgebildeten Person ins Spiel. Zu den Models und dem Qualitätsanspruch von Ökoland gibt es dann auf der Homepage weitere Informationen. Es werden nur Kernartikel beworben, die im Einzelhandel sehr gut etabliert und erfolgreich sind. Die Kundinnen und Kunden sollen sehen, dass sie im Naturkostfachgeschäft mit der Marke Ökoland eine ganz besondere Qualitätfinden.
Da habt ihr ein ordentliches Gesamtpaket aus Relaunch und Endverbraucherkampagne geschnürt!
Der konventionelle Handel und auch die Eigenmarken der Naturkostgroßhändler sprechen ihre Käufer vor allem über den Preis an. Wir wollen mit Qualität und Geschmack überzeugen, daran arbeiten wir Tag für Tag. Wir und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel müssen mit den Kunden mehr darüber reden, um ein überlebensfähiges Profil und gute Margen im hart umkämpften Bio-Markt zu erhalten.
Gibt es Neuigkeiten zu eurem Engagement fürdie SOS-Kinderdörfer?
Im vergangenen Jahrkonnten wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren. So haben wir zum Beispiel mit den Kindern gegrillt, mit Ökoland-Salami gemeinsam Pizza gebacken und in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer einen erlebbaren Naturschutztag unternommen. Die Wiener-Würstchen in der Dose haben wir jetzt übrigens als direktes Sponsoring-Produkt gekennzeichnet. Unser Motto lautet hier „10x10x10“ und bedeutet, dass wir im Jahr 2010 pro 10 Wiener Würstchen 10 Cent an die Mütterzentren des SOS-Kinderdorf e.V. spenden. Damit sollen ökologische Vorhaben und Bildungsangebote unterstützt werden.
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